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Dead Island Riptide

Dead Island ist eines der brutalsten Zombiespiele auf dem aktuellen Markt. Kein Wunder, dass beide Teile in Deutschland nicht erschienen sind. Wir testen ob es Dead Island Riptide mit dem Vorgänger aufnehmen kann.

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Hier müssen wir erst eine Verteidigung errichten um anschließend die Zombie-Horde abzuwehren

Zombies! Überall Zombies! Das können wir laut rufen, während wir uns durch die Zombie Horden auf der Insel Palanai schnetzeln. Dead Island Riptide knüpft direkt an die Handlung des Vorgänger an. Wer ihn nicht gespielt hat, bekommt hier eine kleine Zusammenfassung: Wir wachen nach einer versoffenen Nacht in unserem Luxus-Hotel Zimmer auf der Ferieninsel Banoi auf. Der Strom ist ausgefallen. Das Personal ist verschwunden. Überall liegen herrenlose Koffer herum. Wir  begeben uns ins Erdgeschoss des Hotels und werden plötzlich von einer Horde Zombies überrascht. Einer der Menschenfresser schlägt uns K.O. Wir wachen am Strand auf und finden uns in Obhut einiger Überlebender wieder, die uns allem Anschein nach gerettet haben. Unsere Hauptaufgabe besteht nun darin von der Virus verseuchten Insel zu fliehen. Dabei führt uns der Weg vom Strand in ein kleines Dorf. Schließlich sind alle Boote, wie in einer richtigen Zombie-Apokalypse unbrauchbar. Im Dorf angekommen, bekommen wir Informationen, dass es ein Forschungscamp im Dschungel gibt. Nach einigen kleineren Aufgaben landen wir nun also im Dschungel. Dort bekommen wir anschließend von einem Wissenschaftler gesagt, dass ein ranghoher General im Gefängnis auf der anderen Seite der Insel evakuiert werden soll. Unsere Chance zu entkommen. Doch das Gefängnis ist von den Insassen übernommen worden. Nach einem kleinen Streit mit ihnen, bekommen wir ein „Heilmittel“ in die Hand. Dieses funktioniert natürlich nicht, stattdessen spritzt es sich der General ins Bein und mutiert zu eine Art Super-Zombie. Nachdem dieser besiegt war fliehen nun die Überlebenden von der Insel. Natürlich sind viele von ihnen bei dem Versuch gestorben, aber die Protagonisten, die immun gegen den Virus sind, sterben bekanntlich nie. Eine Zusammenfassung des ersten Teils gibt es im Übrigen auch im Spiel selber.

 Wir müssen von der Insel fliehen! Teil 2.

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Wer würde hier keinen Urlaub machen wollen?

Nachdem wir nun von der Zombie Insel geflohen sind, landen wir auf einem Schiff der amerikanischen Marine. Safe-Haven? Falsch gedacht. Den kaum setzten wir einen Fuß auf das Schiff, werden uns Handschellen angelegt und man verfrachtet uns in eine abgesperrte Kajüte in der wir auch den neuen spielbaren Charakter John Morgan kennenlernen. Aber wie das Schicksal so will, ist auch das Schiff von der Seuche nicht sicher. Überall lauern nun Zombie-Soldaten, die einem an den Kragen wollen. Unsere Aufgabe: Das Kentern des Schiffes verhindern, denn ein gewaltiger Sturm tobt auf dem offenem Meer. Für dieses Ziel müssen wir auf die Schiffs-Brücke gelangen, den der Kapitän wurde allem Anschein nach von den Zombies getötet. Gesagt getan, jedoch leider zu spät, denn das Schiff kollidiert mit einem Felsen bevor wir es stoppen können. Nach der Kollision wachen wir auf dem schönen Strand der Insel Palanai auf. Eine Woche Urlaub auf Palanai wäre jetzt schön? Falsch! Der Alptraum beginnt von vorne, denn die Insel wurde genauso wie Banoi von der Zombie-Apokalypse heimgesucht. Erneut heißt es, dass wir von der Insel fliehen müssen. Warum gibt es nirgendwo Boote ?

 

Wir sind immun gegen den Virus!

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Das Autofahren geht leicht von der Hand

Spieltechnisch spielt sich Dead Island Riptide genauso wie der Vorgänger. Wir suchen uns zu Beginn einen der fünf spielbaren Charaktere aus, töten Zombies, sammeln neue Waffen und Erfahrungspunkte. Mit jedem Levelaufstieg bekommt unser Charakter Skillpunkte, die man anschließend in einen von drei Talentbäume investieren kann. Leider spielt sich das Spiel genauso spannend wie sich die Beschreibung anhört. Nachdem wir eine Zombie-Horde getötet haben, durchsuchen wir sie und anschließend die Umgebung nach nützlichem Kram. Unserer Ansicht nach ist das Spiel an vielen Stellen zu einfach und an anderen zu schwer. Sollte man sterben, verliert man etwas Geld und wird einige Schritte zurück wiederbelebt.

Man ist in zwei großen Gebieten auf Palanai auf Zombiejagd: Dem überschwemmten Dschungel sowie der Hauptstadt Henderson. Beide Gebiete haben ihre Vor- und Nachteile. So kann man beispielsweise im Dschungel nicht nur Autos benutzen um von A nach B zu kommen, sondern auch Boote. Diese Fahrzeuge fallen in Henderson leider weg. Dafür gibt es viele Keller mit aller Art von Zombie, die man nach Beute durchsuchen kann. Leider sehen diese Keller alle gleich aus, den es gibt nur drei verschieden „Versionen“ davon. So wird einem schnell langweilig und man beschäftigt sich dann doch lieber mit der Hauptquest weiter. Außer man möchte Nebenquests machen. Leider spielen sich die meisten nach Schema B ab: wir bekommen den Auftrag etwas zu besorgen, machen uns auf den Weg dorthin, töten dabei zahlreiche Zombies, durchsuchen ein Gebäude oder ein Gebiet, finden den Gegenstand und bringen diesen zum Questgeber zurück. Die Questbelohnungen sind oft sehr mager und auch in den verschlossenen Kisten gibt es nicht sonderlich gutes Zeug. So habe ich im gesamten Spiel nur zwei „seltene“ goldene Waffen gefunden. Ein Erfolgsgefühl fällt damit leider weg.

Dafür sind die Hauptquests oft gelungen. Mal müssen wir unsere Basis vor einem Zombie-Angriff beschützen, ein anderes Mal müssen wir ein Kino von den Infizierten befreien. Im Gesamten machen diese deutlich mehr Spaß als die wenigen Nebenquests.

Die NPCs kommen einen sehr roboterhaft rüber. Beispielsweise wollen alle Händler Dollar für ihre Vorräte und Waffen haben, obwohl die fünf Protagonisten die Einzigen sind, die etwas außerhalb der Basis unternehmen. Sollte man ihnen deshalb nicht alle Waffen und Vorräte kostenlos zur Verfügung stellen? Auch sind die gesprochenen Texte oft stumpf und langweilig.

 

Spaßige 4-Mann Action

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Ein wahres Zombie-Kino

Eines muss man Dead Island Riptide zugutehalten. Es überzeugt mit einem sehr spaßigen Multiplayer-Koop Modus. Mit Freunden vergisst man ziemlich schnell wie eintönig das Spiel ist. Es macht einfach Spaß mit drei anderen durch den Dschungel zu stampfen und sämtliche Zombies aufzuschlitzen. Leider gibt es auch hier einige Sachen, die man in der Entwicklung vermeiden hätte können. Die Charakteranimationionen sehen sehr unnatürlich aus. Die Angriffsanimationen sehen ziemlich seltsam aus und zu den Fahranimationen will ich gar nicht erst kommen. Da hätte man sich deutlich mehr Mühe geben können.

 

Fazit

Dead Island Riptide hat mich mit der kurzen Spieldauer von rund 7 Stunden und der Eintönigkeit deutlich enttäuscht. Es kommt in keinem Maße an den spaßigen und abwechslungsreichen Vorgänger heran. An den beiden Gebieten hat man sich ziemlich schnell satt gesehen. Vor allem in der Stadt gleicht jede Gasse der anderen. Das hochangepriesene Boot kam nur wenige Male zum Vorschein und sämtliche kleinen „Dungeons“ ähneln sich. Sei es durch die Gegner oder dem Leveldesign. Sollte man das Spiel alleine Spielen, so wird es einem nach wenigen Stunden ziemlich anöden. Einzig der Koop-Modus hat mich angespornt das Spiel zu Ende zu spielen. Die Grafik hat sich seit dem Vorgänger nicht wirklich verbessert. Dafür werden viele Stellen musikalisch gut untermalt.

Wem würde ich das Spiel also empfehlen? Eigendlich nur Leuten, die einfach mal abschalten wollen, nicht viel überlegen wollen und mit Freunden zusammen auf Zombiejagd gehen wollen. Den eines macht in dem Spiel definitiv Spaß: Das Zombieschnetzeln. Sei es mit den Fäusten, einer Katana, einem Vorschlaghammer oder mit einem Gewehr.

 

Dead Island ist eines der brutalsten Zombiespiele auf dem aktuellen Markt. Kein Wunder, dass beide Teile in Deutschland nicht erschienen sind. Wir testen ob es Dead Island Riptide mit dem Vorgänger aufnehmen kann. Hier müssen wir erst eine Verteidigung errichten um anschließend die Zombie-Horde abzuwehren Zombies! Überall Zombies! Das können wir laut rufen, während wir uns durch die Zombie Horden auf der Insel Palanai schnetzeln. Dead Island Riptide knüpft direkt an die Handlung des Vorgänger an. Wer ihn nicht gespielt hat, bekommt hier eine kleine Zusammenfassung: Wir wachen nach einer versoffenen Nacht in unserem Luxus-Hotel Zimmer auf der Ferieninsel Banoi auf. Der Strom ist ausgefallen. Das Personal ist verschwunden. Überall liegen herrenlose Koffer herum. Wir  begeben uns ins Erdgeschoss des Hotels und werden plötzlich von einer Horde Zombies überrascht. Einer der Menschenfresser schlägt uns K.O. Wir wachen am Strand auf und finden uns in Obhut einiger Überlebender wieder, die uns allem Anschein nach gerettet haben. Unsere Hauptaufgabe besteht nun darin von der Virus verseuchten Insel zu fliehen. Dabei führt uns der Weg vom Strand in ein kleines Dorf. Schließlich sind alle Boote, wie in einer richtigen Zombie-Apokalypse unbrauchbar. Im Dorf angekommen, bekommen wir Informationen, dass es ein Forschungscamp im Dschungel gibt. Nach einigen kleineren Aufgaben landen wir nun also im Dschungel. Dort bekommen wir anschließend von einem Wissenschaftler gesagt, dass ein ranghoher General im Gefängnis auf der anderen Seite der Insel evakuiert werden soll. Unsere Chance zu entkommen. Doch das Gefängnis ist von den Insassen übernommen worden. Nach einem kleinen Streit mit ihnen, bekommen wir ein "Heilmittel" in die Hand. Dieses funktioniert natürlich nicht, stattdessen spritzt es sich der General ins Bein und mutiert zu eine Art Super-Zombie. Nachdem dieser besiegt war fliehen nun die Überlebenden von der Insel. Natürlich sind viele von ihnen bei dem Versuch gestorben, aber die Protagonisten, die immun gegen den Virus sind, sterben bekanntlich nie. Eine Zusammenfassung des ersten Teils gibt es im Übrigen auch im Spiel selber.  Wir müssen von der Insel fliehen! Teil 2. Wer würde hier keinen Urlaub machen wollen? Nachdem wir nun von der Zombie Insel geflohen sind, landen wir auf einem Schiff der amerikanischen Marine. Safe-Haven? Falsch gedacht. Den kaum setzten wir einen Fuß auf das Schiff, werden uns Handschellen angelegt und man verfrachtet uns in eine abgesperrte Kajüte in der wir auch den neuen spielbaren Charakter John Morgan kennenlernen. Aber wie das Schicksal so will, ist auch das Schiff von der Seuche nicht sicher. Überall lauern nun Zombie-Soldaten, die einem an den Kragen wollen. Unsere Aufgabe: Das Kentern des Schiffes verhindern, denn ein gewaltiger Sturm tobt auf dem offenem Meer. Für dieses Ziel müssen wir auf die Schiffs-Brücke gelangen, den der Kapitän wurde allem Anschein nach von den Zombies getötet. Gesagt getan, jedoch leider zu spät, denn das Schiff kollidiert mit einem Felsen bevor wir es stoppen können. Nach der Kollision wachen wir auf dem schönen Strand der Insel Palanai auf. Eine Woche Urlaub auf Palanai wäre jetzt schön? Falsch! Der…

Wertung

Grafik - 60%
Gameplay - 65%
Sound - 65%

63%

Dead Island Riptide hat mich mit der kurzen Spieldauer von rund 7 Stunden und der Eintönigkeit deutlich enttäuscht. Es kommt in keinem Maße an den spaßigen und abwechslungsreichen Vorgänger heran. An den beiden Gebieten hat man sich ziemlich schnell satt gesehen. Vor allem in der Stadt gleicht jede Gasse der anderen. Das hochangepriesene Boot kam nur wenige Male zum Vorschein und sämtliche kleinen "Dungeons" ähneln sich. Sei es durch die Gegner oder dem Leveldesign. Sollte man das Spiel alleine Spielen, so wird es einem nach wenigen Stunden ziemlich anöden. Einzig der Koop-Modus hat mich angespornt das Spiel zu Ende zu spielen. Die Grafik hat sich seit dem Vorgänger nicht wirklich verbessert. Dafür werden viele Stellen musikalisch gut untermalt. Wem würde ich das Spiel also empfehlen? Eigendlich nur Leuten, die einfach mal abschalten wollen, nicht viel überlegen wollen und mit Freunden zusammen auf Zombiejagd gehen wollen. Den eines macht in dem Spiel definitiv Spaß: Das Zombieschnetzeln. Sei es mit den Fäusten, einer Katana, einem Vorschlaghammer oder mit einem Gewehr.

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